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Nach Ankunft am internationalen Hosea-Kutako-Flughafen von Windhoek starten Sie Ihre Fünf-Wüsten-Tour Richtung Osten mit dem Besuch einer traditionellen Buschmannsiedlung. Weiter geht es zum Mittagessen zur Bitterwater Lodge – das Zentrum für Segelflüge in Namibia.

Bald erreichen Sie die ersten Ausläufer der Kalahari. Sie bildet einen Großteil des östlichen Namibias und erstreckt sich etwa 500 km von Norden nach Süden. Über die Landesgrenzen hinweg reicht sie bis in weite Teile Zentral-Botswanas und Südafrikas hinein. Die Kalahari wird wegen ihrer porösen und sandigen Bodenbeschaffenheit – inklusive ihrer wundervollen orange-rot leuchtenden Dünen !! – die keine Wasserresorption ermöglicht, gemeinhin als Wüste bezeichnet. Allerdings ist sie eine Halbwüste, da dort relativ regelmäßig Niederschläge auftreten. So erleben Sie die Kalahari als eine durchaus sehr belebte Wildnis, auf deren spärlich bewachsenen Grasebenen doch riesige Herden aller Arten von Carnivores weiden. Auf einer ausgiebigen Sundownerfahrt lernen Sie die Vielfalt und Eigenheiten der Kalahari schätzen. Mit Pirschfahrten, Wanderungen und einem Besuch bei den Sanverbringen Sie einen weiteren Tag in der Kalahari.

Entlang des Auob-Riviers gelangen Sie am nächsten Tag über Gochas – ein Besuch des Friedhofs, der an Gefallene deutscher Schutztruppen in den Kämpfen mit den Nama 1905 erinnert, eingeschlossen – und Koes kurz vor Keetmanshoop zum sog. „Giant`s Playground“ und dem „Quivertree Forest“.
Der „Spielplatz der Giganten“ besteht aus Unmengen eindrucksvoller Dolerit-Blöcke, die im Laufe von Millionen Jahren durch Tiefen- und Temperaturverwitterung zu Dolerit-Blöcken der jetzigen Gestalt geformt wurden. Lassen Sie auf dem ca. einstündigen Rundweg beim Anblick der gewaltigen Felstürme Ihrer Phantasie freien Lauf. Schon mancher hat darin die Formen von Menschen und/oder Tieren gesehen. Das Gebiet ist auch die Heimat der Klippschliefer, die in den unzähligen Spalten der Felsen hin und her springen.

Der „Quivertree Forest“ beherbergt die größte Anzahl an Köcherbäumen (Aloe dichotoma) in Namibia. Ein Besuch ist vor allem in den Abend- oder Morgenstunden empfehlenswert, wenn die sinkende bzw. aufgehende Sonne die vielfach verzweigten Aloen in ein gleißend rotes Licht tauchen und die Pflanzen zu brennen scheinen.
Der Wächter über Namibia und das südliche Afrika

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