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Nach Ankunft in Windhoek erreichen Sie über Omaruru am Elefantenberg vorbei über einsame „pads“ und zahlreiche Abzweigungen die Tafelberge der Ugab-Terrassen und die Vingerklip. Die Vingerklip ist eine ca. 35 m hohe Felsnadel, die ein Erosions-Relikt der Ugab-Terrassen darstellt. Sie steht auf einem Felssockel mit ca. 44 m Umfang. Die Hauptterrasse der Ugab-Terrassen liegt heute knapp 160 m über dem Flussbett des Ugab. Sowohl die Vingerklip als auch die Ugab-Terrassen haben ein sehr junges geologisches Alter, da sie erst während des Tertiärs und Quartärs entstanden.
Sie übernachten auf dem Gelände der Vingerklip in einer traumhaften Lodge, sodass Sie diese erstaunliche Landschaft auch in den späten Abend- und frühen Morgenstunden noch genießen können.

In der Nähe von Khorixas besichtigen Sie den sog. „Petrified Forest“ und die „Organ Pipes“. Diese sind ca. 120 Millionen alte senkrechte Basaltsäulen von 2 bis 5 m Höhe. Der zum Naturdenkmal erklärte versteinerte Wald besteht aus etwa einem Dutzend Baumstämmen, die in Stücke zerfallen sind. Trotzdem sehen diese Pflanzenfossilien phänomenal aus, vor allem, wenn man bedenkt, dass diese Stämme vor 280 Millionen Jahren unter Schlamm und Geröll verschüttet waren und erst Erosion und Verwerfungen sie an die Oberfläche brachten.

Nach einem Stopp bei Palmwag übernachten Sie oberhalb des Grootberg-Passes mit einer wundervollen Aussicht über das Damaraland. Nach dem Besuch eines traditionellen Himbadorfes gelangen Sie über Sesfontein, den Joubert-Pass und Opuwo im Kaokoveld zu den grandiosen Epupafällen des Kunene.

Die Fahrt durch die Steilrandberge vorbei an den Omavandabergen, der Blick auf die Zebraberge, die ihren Namen zu Recht tragen, bilden mit den vielen den Weg säumenden Baobabs ein unvergessliches Erlebnis. Unter Makalani-Palmen direkt am Kunene - der natürlichen Grenze zu Angola – übernachtend, bestaunen Sie bei einem Sundowner die gewaltige Landschaft, teils bis zu acht Meter lange Krokodile und lauschen dem Rauschen der Epupafälle.

Auf dem Weg zu den Ruacanafällen des Kunene liegt die geschichtsträchtige Swaartbooisdrift. Hier überquerten die Dorslandtrekkers 1928 auf ihrem Rückweg von Angola nach Namibia die reißenden Fluten des Kunene. Ein Friedhof und ein Mahnmal erinnern ihrer.
Der Wächter über Namibia und das südliche Afrika

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